Konzept

Bei meinen Kursen und Workshops lege ich besonderen Wert auf eine solide Technik. Das bedeutet beim Orientalischen Tanz unter anderem allem eine gute Isolation der Bewegungen. Ein systematisches Erlernen der verschiedenen Grundtechniken ist unerlässliche Voraussetzung, um wirklich voran zu kommen. Erst wenn diese Techniken sitzen, kann es weiter gehen: zu Kombinationen, Variationen und ganzen Choreografien. Aber keine Angst: was jetzt so ernst und trocken klingt, ist in Wirklichkeit halb so wild: in der richtigen Atmosphäre können auch die ersten Schritte schon ziemlich viel Spaß machen!

 

Bei den Bewegungen geht es nicht nur darum, dass diese - gerade beim Auftritt mit der Gruppe - ausdrucksstark und synchron aussehen. Wichtig ist es auch, sich gesund zu bewegen. Denn eine falsche Technik oder Körperhaltung kann zu Überlastung von Muskeln und Gelenken führen und Schmerzen verursachen. Um dies zu vermeiden, gehört neben der richtigen Technik auch ein Aufwärmtraining dazu, mit dem ich jede Unterrichtsstunde beginne.

Wichtig ist mir, dass meine Studentinnen die einzelnen Bewegungen und deren Ursprung verstehen: das fängt an mit dem kulturellen Hintergrund und der Symbolik sowie dem Ablauf und dem Verstehen der 'Energiequelle' für eine Bewegung.

Denn nur wenn man weiss, aus welchen Muskeln heraus eine Bewegung entsteht, kann man die Bewegung auch schnell, ermüdungs- und schmerzfrei wiederholen.


Mein Konzept besteht also nicht darin, meine Studentinnen dazu zu bringen, verschiedene Bewegungen 'so gut es geht' und im Alleingang nachzuahmen. Im Gegenteil: ich nehme mir die Zeit für jede Einzelne in der Gruppe, damit diese die Bewegungen und Bewegungsfolgen verstehen und ihre persönlichen Lernziele erreichen können. Diese intensive Arbeit am Detail funktioniert nur in kleineren Gruppen. Daher hat jede Gruppe i.d.R. nur maximal 10 Teilnehmer.

Mir ist es wichtig zu verstehen, welche persönlichen Ziele die einzelne in der Gruppe mit dem orientalischen Tanz verbindet. Die eine möchte nur nach der Arbeit ein wenig entspannen, die andere möchte lernen, professionell vor Publikum zu tanzen. Nur wenn ich die persönlichen Ziele kenne, kann ich richtig und zielgerichtet unterstützen.

Bei alldem soll natürlich der Spaß nicht zu kurz kommen. Aber ich denke, wer mich kennt, weiß, dass ich mich gerne auf das eine oder andere Späßchen einlasse. Ein systematisches Arbeiten und Vorankommen schliesst für mich Spaß nicht aus. Im Gegenteil: wer lacht, lernt leichter! Oder?

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Was meine Studentinnen zum Unterricht meinen, steht auf der Seite [Student's Talk]